Schönes aus Keramik

Leider sind schlußendlich sämliche Märkte , auf denen wir uns eigentlich gesehen hätten, abgesagt worden.

Wer gerne noch etwas Schönes in meiner Werkstatt sucht und sich inspirieren lassen möchte, kann gerne einen Termin vereinbaren. Dann ist ein Einkauf individuell unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen möglich. Bringt also bitte Eure Alltagsmaske mit.

Alternativ könnt ihr Euch auch online für Schönes aus Keramik entscheiden. Wir schicken Euch die Sachen oder ihr holt sie nach Vereinbarung hier im Lärchenweg in Steinen ab. Wer sich (noch) nicht entscheiden kann, wählt einfach einen Geschenk-Gutschein.

Wunderschöne, adventliche Floristik direkt eingearbeitet in meinen Gefäßen bekommt ihr in der Blumenwerkstatt von Rebecca Scheck. Dieser kleine Laden ist eine Augenweide. Absolute Empfehlung.

Über mich

Ich bin 1974 in Darmstadt geboren und dort in der Nähe auf dem Land aufgewachsen. Als ich später mit meinem Mann zusammen Richtung Baden Württemberg nach Weinheim zog, kam ich durch eine Freundin einmal in einen kreativen Kurs. Dort wurde mit Ton gearbeitet. Gleich vom ersten Moment war ich infiziert von diesem Material.
Diese Aufbau- und Plattentechnik dort eröffnete mir den Kontakt mit diesem Werkstoff. Jedoch wurde der Wunsch und die Neugierde schnell groß, dieses uralte Handwerk an der Drehscheibe zu erlernen. Tagsüber der Umgang mit Zahlen und Geld im Bankenumfeld, abends das Arbeiten an der Drehscheibe – herausfordernd, aber auch gleichzeitig ein guter Ausgleich. Zu Anfang fiel mir das Drehen unglaublich schwer, denn an der Scheibe zu drehen braucht extrem viel Fleiß, Ausdauer und wohl Übung, Übung, Übung.

Die Faszination an diesem Handwerk ist ungebrochen. Bis heute staune ich darüber, was mit wenig Werkzeug – im Grunde nur mit meinen Händen – entsteht, wie aus einem Klumpen Ton ein Gefäß unter meinen Händen erwächst. Keramik ist ein solch breites Gebiet. Es gibt so viel zu entdecken und erlernen. Mittlerweile habe ich einige Weiterbildungen in Mannheim, im Odenwald später hier in der Region genossen. Allerdings ist mir die Arbeit im stillen Kämmerlein wahrscheinlich am Wertvollsten: selbst probieren und einfach immer wieder machen.

Dass die Keramik in den letzten Jahren ein solches Comeback feiert – sich vom einst angestaubten Image – gelöst hat, freut mich total. In Deutschland gibt es einen richtigen Hype um Keramik. Das hätte ich so vor einigen Jahren nie erwartet. Bereits 24.000 Jahre vor Christus haben die Menschen getöpfert…etwas mit den eigenen Händen herstellen oder ein Unikat in den Händen zu halten, fasziniert noch heute.

Mein christlicher Glaube ist mir dabei Stärke und Inspiration. Immer wieder entwickeln sich so auch Arbeiten, die meinen Glauben künstlerisch darstellen. Eine Sprache, die ich gern spreche.